31.08.2016  Düsseldorf

Wichtiger Schritt in der Förderung einer nachhaltigen Palmöl-Wirtschaft

Nachhaltige Palmöl-Projekte unterstützen Kleinbauern und schützen den Regenwald

Henkel hat drei weitere Partnerschaften geschlossen, um Plantagen und Kleinbauern in der nachhaltigen Palmöl-Produktion zu unterstützen und so deren Lebensbedingungen zu verbessern. Die Partnerschaften in Indonesien, Mexiko und Nigeria, die bereits bestehende Projekte in Honduras und Indonesien ergänzen, markieren einen wichtigen Schritt: Insgesamt werden die fünf Projekte in vier Ländern auf drei Kontinenten die Verfügbarkeit von nachhaltigem Palmöl um die Menge erhöhen, die dem Bedarf von Henkel entspricht.

Die neuen Partnerschaften unterstreichen das Bekenntnis von Henkel, über den Kauf von zertifiziertem Palmöl hinauszugehen. Die Unterstützung von Kleinbauernprojekten weltweit leistet einen wichtigen Beitrag zum Engagement des Unternehmens für eine nachhaltige Palmöl-Wirtschaft: Henkel verpflichtet sich nicht nur der „Null Netto-Entwaldung“ bis 2020 in seiner Lieferkette, sondern will auch erreichen, dass sämtliches eingekauftes Palm- und Palmkernöl aus einer nachhaltigen Bewirtschaftung stammt. Das Ziel: Die Verfügbarkeit von nachhaltigem Öl soll um die Menge erhöht werden, die dem Bedarf von Henkel im Jahr 2020 entspricht. Hierbei hat Henkel mit dem erfolgreichen Abschluss eines Kleinbauernprojekts in Honduras bereits deutliche Fortschritte erzielt. Im Rahmen der dreijährigen Projektlaufzeit bis Juni 2016 konnten die Erträge der Plantagen um 25 Prozent gesteigert und insgesamt 500.000 Tonnen Palm- und Palmkernöl hergestellt werden. Die neuen Partnerschaften sind ein wichtiger Erfolg, da sich dadurch die Verfügbarkeit von nachhaltigem Öl auf dem Weltmarkt um die Menge erhöhen wird, die dem erwarteten Bedarf von Henkel im Jahr 2016 entspricht.

Gezielte Schulung und Unterstützung für Kleinbauern

Kleinbauern produzieren rund 40 Prozent des weltweiten Palm- und Palmkernöls, allerdings liegt die Produktivität von Kleinbauern in der Palmöl-Produktion – verglichen mit größeren Unternehmen – Schätzungen zufolge 40 Prozent unter dem Durchschnitt. Henkel will Kleinbauern dabei unterstützen, die Produktivität ihrer Plantagen zu erhöhen, Regenwald zu schützen und die Lebensbedingungen in den Anbaugebieten zu verbessern. Die geförderten Projekte bieten Schulungen zur optimalen landwirtschaftlichen Praxis, zur verbesserten Plantagenführung, zu Themen rund um Gesundheit und Sicherheit sowie zum Management der ökologischen und sozialen Auswirkungen. Die Kleinbauern erfahren auch, wie sie die notwendigen Zertifizierungskriterien des Roundtable on Sustainable Palm Oil (RSPO) erfüllen können. Darüber hinaus geht es um Anbaumethoden, die die Menge des produzierten nachhaltigen Palmöls steigern – ohne dafür neues Land in Anbaufläche umwandeln zu müssen – und so das Einkommen der Kleinbauern erhöhen.

Zusammenarbeit entlang der Wertschöpfungskette

„Unser Ziel ist es, den gesamten Markt so zu verändern, dass in Zukunft nur nachhaltig produziertes Palm- und Palmkernöl verfügbar sein wird“, sagt Kathrin Menges, Personalvorstand und Vorsitzende des Sustainability Council von Henkel. „Unsere Partnerschaften für Palmöl-Kleinbauern weltweit leisten einen entscheidenden Beitrag für diesen Wandel und belegen unseren Einsatz für mehr Nachhaltigkeit entlang der Wertschöpfungskette. Wir sind davon überzeugt, dass wir Lösungen für nachhaltige Palmöl-Produkte nur finden können, wenn wir weltweit mit Partnern zusammenarbeiten und auch Kleinbauern in diesen Entwicklungsprozess miteinbeziehen.“

Henkel kooperiert mit einer Reihe von Partnern, zu denen auch die internationale Entwicklungsorganisation Solidaridad zählt. „Es ist sehr wichtig, dass Unternehmen, die Palmöl-Produkte verwenden, über den Einkauf von nachhaltigem Palmöl hinaus Verantwortung übernehmen“, sagt Marieke Leegwater, verantwortlich für Palmöl-Programme bei Solidaridad. „Das Engagement von Henkel trägt dazu bei, ganzheitliche und nachhaltige Lieferketten aufzubauen und die Lebensbedingungen von unabhängigen Palmöl-Kleinbauern in einigen der ärmsten Regionen der Welt zu verbessern.“

Beispiel: Kleinbauernprojekt in Honduras

Ein Beispiel für den Einsatz von Henkel ist das Kleinbauernprojekt in Honduras, das in Kooperation mit den Partnern WWF, der niederländischen Entwicklungsorganisation SNV und der Proforest Initiative umgesetzt wurde. Ziel war es, die Lebensbedingungen von 17.500 Kleinbauern und Arbeitern zu verbessern. Das Projekt erstreckte sich über eine Fläche von 100.000 Hektar und deckte so 80 Prozent der gesamten Palmöl-Anbaufläche in Honduras ab. Während der dreijährigen Laufzeit bis Juni 2016 konnten die teilnehmenden Kleinbauen die Erträge um 25 Prozent steigern und so insgesamt 500.000 Tonnen Palm- und Palmkernöl herstellen. Die produzierte Menge pro Jahr entspricht mehr als der Hälfte des erwarteten Bedarfs von Henkel im laufenden Jahr 2016.

Weitere Informationen finden Sie unter www.henkel.de/palmoel

Ernte frischer Palmfrüchte für die Verarbeitung in der Mühle

Bauer in Honduras beim Ernten frischer Palmfrüchte

Im Rahmen eines Projekts in Indonesien findet ein Training mit Kleinbauern in West Kalimantan statt.

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